Am Donnerstagabend, dem 11.12.2025, machten sich die neunten Klassen gemeinsam mit ihren Deutschlehrern und ihrer Musiklehrerin auf den Weg nach Eisenach. Ziel war das Landestheater, wo eine Aufführung des Balletts „Romeo und Julia, op. 64“ auf dem Programm stand – ein Tanztheater in vier Akten zur Musik von Sergei Prokofjew, dargeboten vom Ballettensemble des Landestheaters Eisenach und begleitet von der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.
Schon beim Ankommen im Theater war die Stimmung eine Mischung aus Neugier und leichter Aufregung. Für manche war es der erste Theaterbesuch, andere kannten das Gebäude schon – trotzdem war der große Saal mit seinen vielen Lichtern, dem prunkvollen Bühnenraum und der Atmosphäre etwas Besonderes. Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, ging es direkt los.
Die Tänzerinnen und Tänzer erzählten die berühmte Liebesgeschichte von Romeo und Julia allein durch Bewegung, Mimik und eindrucksvolle musikalischen Momenten. Während einige besonders von den starken Choreografien, der Bühnenpräsenz und dem Zusammenspiel von Tanz und Orchester beeindruckt waren, stellten andere fest, wie ungewohnt es ist, eine Geschichte ohne gesprochene Sprache zu verfolgen. Für viele bot der Abend einen neuen Blick auf eine literarische Handlung, die sie sonst nur aus dem Unterricht kennen.
Nach der Vorstellung gab es in kleinen Gruppen angeregte Gespräche darüber, was gefallen hat und was vielleicht weniger. Klar wurde dabei: Ein Theaterbesuch bietet immer Stoff zum Austausch, und genau das machte diesen Abend für alle zu einer besonderen Erfahrung.
(L. Hochwart)









