Schüler der 9. Klasse auf Berufserkundung

26. April 2007- Girls`Day. Die Mädchen unserer 9. Klassen nehmen die Gelegenheit wahr, einen Einblick in bestimmte Berufsfelder zu bekommen.

Was aber ist mit den Jungen? Der Förderverein des Käthe- Kollwitz- Gymnasiums in Lengenfeld/ Stein unter dem Vorsitz von Herrn Montag hatte in diesem Jahr die Idee, für die Jungen einen Berufserkundungstag zu organisieren. An vier verschiedenen Stationen sollten die Jungen Informationen darüber erlangen, welche beruflichen Möglichkeiten unsere Region bietet.
Als Erstes erklärte Herr Lange vom landwirtschaftlichen Betrieb Richardt in Struth vor Ort die Arbeits- und Wirkungsweise einer Biogasanlage und zeigte damit den Schülern eine der vielen in Zukunft notwendigen Alternativen der Energiegewinnung. Er machte aber auch deutlich, welche Schwierigkeiten es noch zu überwinden gilt.

Im Mühlhäuser Stadtwald erklärte der Revierleiter, Herr Wehenkel, die Aufgaben eines Försters und ging dabei besonders auf die nachhaltige Waldbewirtschaftung unter den Bedingungen der Klimaveränderung ein, aber auch auf neue Betätigungsfelder, die sich zukünftigen Studenten in Forstwirtschaft und Umweltschutz bieten.

Im Priorat für Kultur und Soziales in Mühlhausen betonte der Heimleiter, Herr Jahn, die besonders hohen Chancen für Jungen, in dem Beruf des Sozialpädagogen oder Heimerziehers Fuß zu fassen. In vier Gruppen legten die Mitarbeiter anschaulich ihren eigenen beruflichen Werdegang in Berufsschule, Berufsakademie, Fachhochschule oder Universität dar und beantworteten die Fragen der interessierten Schüler.

Bevor die Busfahrt nach Creuzburg weiterging, gab es im Mühlhäuser Schullandheim eine kleine Stärkung. Die Firma Pollmeier war schließlich die letzte Station des Berufserkundungstages für die Jungen. Was passiert mit den Buchen, die z. B. im Mühlhäuser Stadtwald geschlagen werden? Von der Ankunft der Stämme über die Schälanlage und das Sägen der Bretter bis hin zu den riesigen Trocknungscontainern konnten die Schüler den Weg des Holzes aus den heimischen Wäldern verfolgen. Und da der Tag mit alternativer Energiegewinnung begonnen hatte, war es auch hier interessant zu erfahren, dass sowohl die Heizungen der Holztrocknungsanlage, als auch im Verwaltungsgebäude und dem Gästehaus mit bei der Holzverarbeitung anfallenden Resten betrieben werden.

Ein herzliches Dankeschön den Organisatoren vom Förderverein unseres Gymnasiums und allen Mitwirkenden!